Wolf is back

Der Wolf ist zurück

Seit dem Jahr 2000 ist der Wolf wieder in Deutschland ansässig.
Seit fast genau demselben Zeitpunkt polarisiert kaum ein anderes wildlebendes Tier die Meinungen in Deutschland wie Gevatter Isegrim.
Von Ideologie gesteuerten Naturliebhabern, die größtenteils in Städten leben und kaum den Umgang mit Natur kennen, wird die bedingungslose Aufnahme des Wolfes gefordert.
Ihnen gegenüber stehen Landwirte und auch viele Jäger, die zum Teil Nutztiere zu beklagen haben, als auch die Veränderungen in der Natur auf Grund des Aufkommens beobachten.

Wenn man die Beiträge der Naturschutzverbände wie NABU, BUND etc. liest, dann ist das Aufkommen nicht so hoch und der Schaden eher gering. Für den Menschen besteht gar keine Gefahr, da der Wolf scheu ist und den Menschen meidet.
Leider ist dem nicht überall und es gibt wie in jeder Spezies Ausnahmen. Im Internet häufen sich Videos von Begegnungen von Mensch und Wolf.
Dies erklären die Naturschutzverbände mit menschlichem Fehlverhalten und Ausnahmewölfen. Leider erscheinen diese Erklärungen eher als Ausreden und entsprechen nicht ganz der Realität, wie jeder in den zahlreichen Videos klar erkennen kann. Die Scheu einiger Wölfe ist so gering, dass es bei einigen Videos sogar scheint, als stelle der Wolf dem Menschen nach.

Hier ein solches Video

Natürlich sind solche Videos ebenfalls Ausnahmen und polarisieren zu gleichem Maße wie Aussagen der selbst ernannten Naturschutzverbände.
Es gibt aber auch Wissenschaftler, die Stellung zu dem Wolf beziehen. Auf Grund Ihres akademischen Umgangs mit Themen dieser Art beruhen Sie auf fundiertem Wissen und spiegeln nicht nur die Meinungen von selbsterklärten Wolfsexperten. So legte Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel von der FU Berlin im Auftrag des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes und des Verbands der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden Westfalen-Lippe ein Wolfsgutachten vor. In in einer Stellungnahme empfiehlt er eindeutig die Regulierung durch die Jagd. Auch in Gebieten mit stabilen Beständen, unterliegt der Wolf nicht dem Jagdrecht. Folglich kommt es zu immer mehr gerissenen Nutztieren.
Da Abwehrmaßnahmen von Seiten der Landwirtschaft sich Größtenteils als unwirksam erweisen, kommt Prof. Dr. Pfannenstiel zu der Erkenntnis, dass Wölfe, die Nutztiere reißen auch zu einer Gefahr für den Menschen werden können.
Leider wurde Ende September in Griechenland eine Britin als vermisst gemeldet und auf Grund der Spuren am „Tatort“ gehen Mediziner und Veterinäre von einem Wolfsriß. Unser Beileid gilt an dieser Stelle den Angehörigen.

Leider wird auch in solchen Momenten nur nach alternativen Fakten geschaut und von möglichen Hunden, eines Selbstverschulden bis hin zu einem natürlichen Tod gesprochen. Die Wölfe waren lediglich als Aasfresser zur Stelle. Natürlich sind dies alles Möglichkeiten, allerdings eben auch die Tötung durch ein Wolfsrudel.
Die größte Gefahr besteht durch tollwütige Wölfe. In diesem Punkt gibt es die größte Übereinstimmung, da hiermit erkrankte Wölfe ein besonders aggressives Verhalten aufweisen. In Deutschland ist die Tollwut 2008 ausgestorben…
… sowie der Wolf 1904.
Für weitere Informationen könnt ihr euch auch die Seite der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf anschauen: hier

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Der polarisierende Wolf
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Der polarisierende Wolf
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So viele polarisierende Meinungen zu dem Thema Wolf erschweren den korrekten Umgang mit ihm. Wir versuchen etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen. Resümieren dabei klar einen erforderlichem Wolfs Monitoring und Management, welches unabhängig und objektiv betrieben wird. Viele Anregungen der kontrahierenden Parteien sind überspitzt und es bedarf einer objektiven Beobachtung inkludiert mit einem erfolgreichen Maßnahmenprogram, um allen Parteien gerecht zu werden. Distanzieren möchten wir uns explizit von ideologiebasierten Meinungen.
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